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Roulette Strategien

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Da Roulette so beliebt ist, ist es keine Überraschung, dass Spieler aus aller Welt stets versucht haben, Roulette Strategien zu entwickeln und das Glück in die eigene Hand zu nehmen – zumindest teilweise. Doch die große Frage ist: Hat es je eine Roulette Strategie gegeben, die erfolgreich war? Unglücklicherweise lautet die Antwort nein. In den heutigen Casinos gibt es keine Garantie, einen Profit zu erzielen. Einige Spieler glauben jedoch noch immer, dass diese Roulette Strategien zumindest die Gewinnchancen beeinflussen können. 

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Was sind Roulette Strategien?

Das Ziel einer Roulette Strategie ist klar: Indem man auf Grundlage eines bestimmten Plans und eines individuellen Ansatzes Geld setzt, wird bei dem bevorzugten Spiel ein langfristiger Profit angestrebt. Bei anderen Spielen wie Poker sind taktisches Können und spielerische Fähigkeiten gefordert. Hier ist es möglich, die Gewinnchancen durch kluge Züge und Nachdenken signifikant zu erhöhen. Dies ist zumindest dann der Fall, wenn Sie gegen andere Spieler antreten und nicht gegen die Bank spielen. Beim Roulette funktioniert dies jedoch definitiv nicht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass die Ereignisse, auf die Sie setzen können, tatsächlich eintreten, wird immer durch den Zufall bestimmt und kann von niemandem beeinflusst werden. Im Laufe der Jahre haben kluge Menschen Roulette Strategien entwickelt. Bei den meisten Strategien steigen die Einsätze schrittweise an. In der Theorie funktionieren einige Strategien und können an einem gewissen Punkt erfolgreich eingesetzt worden sein. Die Casinos haben jedoch schnell gemerkt, dass dies zu einem Problem werden könnte, und ihre Spiele entsprechend angepasst. In den folgenden Abschnitten wollen wir einige der populärsten Roulette Strategien beleuchten. Wir erklären, wie sie funktionieren und stellen einige ihrer Schwächen heraus. 

Darüber hinaus betragen die Gewinnchancen bei einfachen Chancen beinahe 50-50. Dies lässt die Spieler glauben, dass ein Gewinn nicht weit entfernt sein kann. Klingt sehr verlockend, nicht wahr? Es gibt zahlreiche andere Varianten des Martingale Systems, auf die wir hier nicht näher eingehen werden. Aber im Prinzip liegt allen Varianten die gleiche Idee zugrunde.

Martingale

Die wohl bekannteste Roulette Strategie ist die sogenannte Martingale Strategie. Diese lockt hauptsächlich unerfahrene Spieler an, da sie einem sehr einfachen Prinzip folgt: Sie setzen nur auf einfache Chancen. Jedes Mal, wenn Sie verlieren, verdoppeln Sie Ihren Einsatz für die nächste Runde. Auf diese Weise gleicht ein Gewinn alle zuvor verlorenen Wetten aus, sodass alle Verluste wettgemacht werden. Sobald eine Wette erfolgreich war, nehmen Sie Ihr Geld vom Tisch und kehren zu Ihrer ursprünglichen Einsatzgröße zurück.

Beispiel eines Martingale-Spiels: Es ist wichtig, zunächst eine Einsatzgröße zu definieren. Eine gute Einstiegswette ist normalerweise der kleinstmögliche Betrag an dem Tisch, an dem Sie spielen. Wenn der Spieler anfänglich einen Betrag von 1 € ausgewählt hat, wird dieser Einsatz beim nächsten Mal auf 2 € verdoppelt, falls der Einsatz verloren gegangen ist. Wenn der Spieler wieder falsch liegt, muss er jetzt schon 4 € setzen. Es ist wichtig, immer auf die gleiche Chance zu setzen, bis ein Gewinn erzielt wird. Dies geht so lange weiter, bis Sie schließlich eine Runde gewinnen. Danach setzen Sie Ihre Einsatzgröße auf 1 € zurück. Auf diese Weise bleibt Ihnen ein kleiner Gewinn.

Paroli 

Im Paroli-Spiel geht der strategische Roulette-Spieler entgegengesetzt zum Martingale System vor: Er verdoppelt nach jedem Gewinn seinen Einsatz. Nach einem Verlust bleibt der Einsatz jedoch derselbe. Die Strategie soll angeblich effizienter sein, da die Wahrscheinlichkeit eines Verlusts immer noch – wenn auch geringfügig – höher als die Wahrscheinlichkeit eines Gewinns ist. Viele Spieler verwenden die Paroli Strategie in Verbindung mit einem selbst auferlegten Limit oder einem persönlichen Gewinnziel. Dieses Ziel kann beispielsweise sein, dass Sie dreimal hintereinander gewinnen möchten, sodass Sie am Ende achtmal den anfänglichen Einsatz gewonnen haben.

Ein Beispiel für die Paroli Strategie: Vor Spielbeginn setzt sich der Spieler das Ziel, das Doppelte des Paroli zu gewinnen. Er bzw. sie beginnt mit einem Paroli und fährt so lange fort, wie er oder sie verliert. Nach einem Gewinn lässt der Spieler alle Chips auf dem Tisch und würde an dieser Stelle den ersten Paroli erreichen. Im Falle eines erneuten Gewinns würden die Chips wieder auf dem Tisch bleiben, und der Spieler hätte den zweiten Paroli vor sich. Die Ziele sind erreicht, und der Spieler beginnt mit dem ursprünglichen Einsatz von vorne.

Parlay

Wie Paroli basiert auch das Parlay System auf einer positiven Progression. Daher werden die Einsätze immer dann erhöht, wenn der Spieler einen Gewinn verzeichnet. Das Parlay System beim Roulette ähnelt in gewisser Weise der Paroli Strategie, verfolgt aber einen eigenen Ansatz.

Hier können nicht nur die ausgeglichenen Gewinnchancen („Even Money“) gespielt werden. Der Spieler definiert die Phasen seines Spiels flexibel, da er sowohl die Starteinsätze als auch die gewünschten Gewinne definiert. Jedes Mal, wenn Sie verlieren, kehren Sie zum ersten Schritt zurück.

Vorgehensweise für die Parlay Strategie: Der Spieler hat vor Spielbeginn festgelegt, dass er mit einem Starteinsatz von 1 € insgesamt 30 € gewinnen möchte. Jetzt könnte er oder sie zum Beispiel 1 € auf Rot setzen. Ein Gewinn würde das Spielguthaben um 2 € erhöhen. Er oder sie könnte diese Summe dann auf eine 1:3-Chance setzen und wäre im Erfolgsfall um 6 € reicher. Wenn der Spieler diese Summe auf eine 1:5-Chance setzen würde, hätte er im Gewinnfall sein Ziel erreicht.

D’Alembert

Bei dieser Strategie geht es darum, Verluste zu begrenzen und Ihren Einsatz diszipliniert zu verwalten. Obwohl es sich wie beim Martingale System um eine negative Progression handelt, sind die Stufen wesentlich flacher. Bei der D'Alembert Strategie verlässt sich der Spieler auf Even Money-Chancen. Zu Beginn wird eine Anzahl von Teilen bzw. Chips festgelegt, wobei ein Teil für einen festen Betrag steht. Bei jedem Verlust wird in der nächsten Runde ein Teil hinzugefügt. Im Gewinnfall wird der folgende Einsatz jeweils um ein Teil reduziert.

Ein Beispiel für die Abfolge der D’Alembert Taktik: Der Spieler beschließt, zu Beginn einer D’Alembert-Folge vier Teile zu platzieren. Wenn er oder sie die erste Wette verloren hat, setzt er bzw. sie in der nächsten Runde fünf Steine auf die gleiche Chance. Im Gewinnfall werden in der kommenden Runde vier Teile auf den Tisch gelegt. Wenn der Spieler gewonnen hat, müssen beim nächsten Mal drei Steine als Einsatz investiert werden.

Das Gesetz der kleinen Zahlen

Wenn Sie 37 Runden Roulette spielen, hat theoretisch jede Zahl die Chance, einmal gezogen zu werden. Bereits im späten 19. Jahrhundert stellte ein russischer Mathematiker jedoch fest, dass in den meisten Fällen nur etwa zwei Drittel der Zahlen tatsächlich gezogen wurden. Im Durchschnitt wurde etwa die Hälfte dieser Zahlen zweimal gezogen.

Nach dieser Roulette Strategie sollten Sie versuchen, zwei Drittel der Zahlen mit einer Wette abzudecken, und hoffen, dass möglichst viele dieser Zahlen tatsächlich gezogen werden. Einige Spieler beobachten den Tisch sorgfältig und wählen die vorherigen Zahlen für ihre Einsätze aus. Es ist nicht schwer zu erkennen, dass der Erfolg dieser Strategie ausschließlich vom Glück abhängt. Dennoch hat es einen gewissen Unterhaltungswert, diesem System zu folgen.

Marche

Der „Marche“ (französisch für „Marsch“) ist eine weitere beliebte Einsatzmethode beim Roulette. In gewisser Weise hat die Methode einige Ähnlichkeiten mit dem Kartenzählen beim Blackjack. Sie behalten alle vorherigen Spielergebnisse im Auge und versuchen, die Wahrscheinlichkeiten der kommenden Resultate vorherzusagen. Da es beim Roulette jedoch kein Kartenspiel gibt, an dem Sie sich orientieren können, bleibt jede neue Runde von allem, was zuvor passiert ist, vollkommen unberührt.

Selbst wenn zehnmal hintereinander Rot gewonnen hat, heißt dies nicht, dass Rot in der elften Runde eine höhere (oder geringere) Gewinnchance hat. Spieler, die die Marche Roulette Strategie anwenden, vertrauen daher einfach darauf, dass sich verschiedene statistische Ergebnisse einstellen. Ein solches Ergebnis ist das Gesetz des Ausgleichs: Wenn zuletzt Rot gewonnen hat, setzen Sie auf Schwarz – denn rein statistisch gesehen gewinnen Rot und Schwarz langfristig etwa gleich oft. Andere Spieler setzen jedoch lieber auf frühere Treffer, weil sie hoffen, dass eine Serie auftritt oder fortgesetzt wird. Das Problem ist, dass Statistiken kurzfristig auftretende Roulette-Ergebnisse nicht wirklich vorhersagen können.

Der Fehler bei allen Roulette Strategien

Einige der zuvor erläuterten Roulette Strategien funktionieren in der Theorie recht gut. Viele Spieler glauben, sie hätten den Code geknackt, der sie in die Lage versetzt, in den Casinos auf einfache Weise Geld zu kassieren. Leider gibt es einige Probleme, die möglicherweise nicht auf den ersten Blick erkennbar sind. Einer der offensichtlichsten Mängel ist, dass allen Einsatzstrategien die Annahme zugrunde liegt, dass Sie über ein unbegrenztes Guthaben verfügen. Bei der Martingale Strategie zum Beispiel wäre es gut, wenn Sie endlos verdoppeln und den Tisch stets als Gewinner verlassen könnten. Das Problem ist, dass nach nur wenigen Verdoppelungen die notwendige Erhöhung Ihres Einsatzes möglicherweise Ihr Guthaben sprengt.

Dies führt uns zum nächsten großen Problem: Der Elefant im Raum sind die Tischlimits. Jedes Casinospiel hat hinsichtlich des maximal zulässigen Einsatzes ein Limit. Dieses Tischlimit kann ziemlich schnell erreicht werden. Tritt dieser Fall ein, können Sie Ihren Einsatz nicht mehr verdoppeln. Daher ist die Strategie gescheitert, und Sie erleiden einen großen Verlust. Einige der Roulette Strategien machen dennoch Spaß, aber Sie sollten sich der Risiken bewusst sein!

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Andreas Schmidt
Andreas SchmidtAktualisiert: 04 Jun 2022
Andreas konnte bereits während seiner Studienzeit jede Menge Erfahrungen mit der Glücksspielindustrie sammeln. Dort spielte er regelmäßig eine Runde Poker mit seinen Kommilitonen u...
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